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15.10.98
90059PA.gif (14870 octets) DER SCHNEIDER-POKAL '98 (1. Fortsetzung)

65 Jahre lang war dies ein ruhiger Ort. 65 Jahre lang durchbrach kein Motorenlärm die Stille, dort, am Zentrum für Geschwindigkeitsversuche der italienischen Luftwaffe. Es war an diesem Ort, wo die italienischen Maschinen, die am ursprünglichen Schneider-Pokal teilnahmen, vorbereitet und getestet wurden.

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Diese Basis, heute ein Freizeitzentrum der Luftwaffe, hat mit der Austragung eines Wettkampfs nun zu ihrer ursprünglichen Bestimmung zurück gefunden: den Fortschritt der Luftfahrt fördern, zu Ehren und im Geiste jener, die zu ihrer Zeit die handelnden Personen einer überwältigenden Entwicklung waren, und denen das rechts abgebildete Denkmal gewidmet ist.

Dieser geschichtsträchtige Veranstaltungsort bot einen besonderen Vorteil: absolut exemplarische Sicherheitsmassnahmen, die von der Luftwaffe, den Carabinieri und durch Rettungsdienste gewährleistet wurden. Nichts war für die Piloten, die Maschinen und die Zuschauer zu befürchten.

Die Teilnehmer der Targa "Agello 98" waren:

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Riccardo Filippi
Sky Arrow

 

Pasquale Russo
Rans S7

 

Fabio Guerra
Buccaneer II

 

Emanuele Antonini
MPX 100

 

Marco Bonaiti
Corsario MK 2

 

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Giuseppe Arcangeli
Sky Arrow
Massimo Costa
Buccaneer II
Gustavo Saurin
Corsario MK 2
Paolo Mariani
Buccaneer II
Roberto Palazzi
Sky Arrow

Obschon bei der diesjährigen Veranstaltung die Zahl Teilnehmer begrenzt war, ist es doch interessant, die Verschiedenartigkeit der partizipierenden Fluggeräte festzuhalten: die MPX 100 ist ein ehemaliges Landwirtschatfs-Flugzeug mit einem Alter von gut und gerne zehn Jahren, während die Sky Arrow eine moderne Maschine ist. Die Corsario und die Buccaneer liegen zwischen diesen Extremen. Die Motorstärken staffeln sich von 64 PS bis zu 80 PS.

Die Formel, nach der das Handicap kalkuliert wurde, berücksichtigte zum einen die gemessenen minimalen und maximalen Geschwindigkeiten – wodurch ermöglicht wurde, sowohl die Fähigkeiten der Maschine als auch die des Piloten gegeneinander abzuwägen -, und zum anderen die Grösse der Tragfläche, das Gewicht, die Stärke des Motors und natürlich die gemessene Geschwindigkeit auf dem Dreieckskurs, der viermal abzufliegen war. Diese Formel erlaubte es der "alten" MPX 100 zu zeigen, dass sie keinesfalls als letzte rangiert !

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Die Maschinen flogen zu viert, am Start zeitversetzt um jeweils eine Minute, abfliegend vom Schiff der Wettkampfleitung. Die Zeitmessung begann, sobald die jeweilige Maschine die Start-Ziel-Linie überquerte. Hier die MPX 100 und eine Corsario, die unter den aufmerksamen Augen der Rettungstaucher ihre Startfreigabe erwarten.

Das Schiff im Hintergrund brachte jene Zuschauer, welche den Wettkampf in seiner Gänze zu verfolgen wünschten, ins Zentrum des Dreieckskurses.

 

Optische Täuschung: Die Maschine hat den Kurs absolviert und umfliegt nach dem Passieren der Ziellinie das Schiff der Wettkampfleitung. Vom Boden aus gesehen, hat dies einige Kommentare der Zuschauer provoziert.

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Die Rans S7 im Turn nahe des Hafens von Desenzano. Den Wendepunkt bildet ein Schiff, welches – statt einem Segel – ein rotes Netz gesetzt hat. Die Wettkämpfer müssen es auf der Aussenseite des Dreieckskurses umfliegen.

 

FORTSETZUNG: DER WETTKAMPF UND ERGEBNISSE

FORTSETZUNG: FOLGENDE VERANSTALTUNGEN

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